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Holzmöbel reinigen und pflegen - Einfach anzuwenden, toller Effekt

Lars Wilmer ölt Eichenholz mit einem Lappen

Herkömmliche Verschmutzungen auf deinem Möbelstück entfernst du am besten mit einem nebelfeuchten Reinigungstuch. Speisereste, besonders Flecken von Saucen, Getränken und anderen Flüssigkeiten solltest du mit einem leicht feuchten Tuch sofort entfernen. Hierfür ist ein Leinentuch oder ein herkömmliches Schwammtuch am besten geeignet. Bei hartnäckigen Verschmutzungen solltest du mit einer leichten Seifenlauge (pH-neutrale Seife, aufgelöst in lauwarmem Wasser) reinigen und anschließend vorsichtig mit einem Trockentuch nachwischen. Für die Reinigung von geölten und gewachsten Möbelstücken sind gebrauchsfertige Holzreinigungsseifen, wie beispielsweise “Surface Care” von Rubio MONOCOAT, im Handel erhältlich. Diese Pflegeprodukte bilden einen Schutzfilm auf dem Holz und verleihen deinem Lieblingsstück außerdem einen dezent frischen Duft.

Möbelstücke reinigen - so gehst du am besten vor

Möbel aus massivem Holz sollten von Zeit zu Zeit ein wenig gepflegt werden. Das ist weder schwer, noch aufwändig, allerdings sind dabei ein paar Dinge zu beachten. Basis einer guten Pflege ist eine Dose “Saflor Lappenwachs” der Firma Kreidezeit. Außerdem brauchst du für die Pflege einen fusselfreien Lappen, z.B. ein oft gewaschenes Trockentuch aus Leinenstoff und einen unbenutzten Spülschwamm.

Mit Hilfe der groben Seite des Spülschwamms raust du die Oberfläche des Möbelstücks ein wenig an. Dadurch erzielst du eine bessere Verbindung der alten und neuen Wachsschicht. Achte darauf, den Schwamm immer nur in Richtung der Holzfaser zu bewegen und übe dabei leichten Druck auf die gesamte Fläche aus. Danach trägst du mit Hilfe des Leinentuchs eine dünne Schicht Lappenwachs auf. Am besten testest du das vorher mit ganz wenig Wachs an einer Stelle, die nicht sofort ins Auge fällt. Danach trägst du das Wachs mit kreisförmiger Bewegung auf das Holz auf. Das Ergebnis wirst du sofort sehen. Nach dem Auftragen reibst du mit einem trockenen Teil des Leinentuchs die Wachsreste vorsichtig ab, bis die Oberfläche einen durchgehend seidigen Glanz aufweist.

Danach solltest du dem Holz Zeit geben, um sich zu erholen und zu trocknen. Gib der Holzoberfläche mindestens 24 Stunden Ruhezeit. Danach erscheint dein Möbelstück in neuem Glanz. Bei Bedarf wiederholst du den Pflegevorgang nach 24 Stunden wie oben beschrieben noch einmal. Achte dann aber unbedingt darauf, dass du dieses Mal nur eine hauchdünne Wachsschicht auf das zuvor schon behandelte Holz aufträgst. Gönne deinem Möbelstück diese kurze, einfache Pflege ein bis zwei Mal im Jahr. Dann wird dein Lieblingsstück immer wie neu aussehen.

Video: Wasserflecken auf Holz entfernen - So beseitigst du Wasserränder auf Holzmöbeln

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Holzmöbel pflegen mit Wachsen, Ölen und Holzseifen

Messerblock Swatkiel geköhlt, gewaschen mit Tabletnut neben einem Kochtopf auf dem Kochfeld

Ölen und wachsen sind natürliche, sehr schonende vor allem völlig unbedenkliche Behandlungsweisen für die Pflege von Holz. Welche Pflegemethode besser ist, kommt eher auf den persönlichen Geschmack an: Manchen gefällt die natürlichere Haptik des geölten Holzes, andere mögen die feine Wachsschicht, die Wasser wunderbar abperlen lässt.

Wer kleine Kinder hat, wählt wahrscheinlich lieber die etwas robustere Wachsschicht. Eine geölte Holzoberfläche hingegen verfügt über offene Poren und wirkt auf diese Weise ausgleichend auf das Raumklima. Öle oder Wachse sollten regelmäßig erneuert werden. Herr Lars gibt dir eine Übersicht über die besten Einsatzmöglichkeiten.

Eine besonders bewährte Methode ist das Ölen mit Leinöl. Das reine Leinöl für die Holzpflege wird auch als rohes Leinöl bezeichnet und ist nicht mit dem Salatöl zu verwechseln. Dieses ist wegen nicht gefilterter Schwebstoffe sogar ungeeignet, da es insbesondere im Außenbereich Pilzbefall verstärken kann. Rohes Leinöl hingegen ist ideal geeignet, um im Innen- und Außenbereich Holz zu ölen. Es ist sehr langlebig, witterungsbeständig und verströmt einen angenehmen Duft.

Dünn aufgetragen zieht Leinöl sehr tief in das Holz ein. Sieht man nach ein paar Stunden teils noch einen Glanz, ist hier das Öl nicht richtig eingezogen. Einfach mit einem Lappen abnehmen oder mit einem Pinsel verteilen (dies gilt für alle Öle und Wachse). Nach 24 Stunden sollte sich die Oberfläche glatt und fettfrei anfühlen. Ein bis zwei weitere Anstriche erhöhen die Haltbarkeit der Ölung.

Das Naturöl härtet nach einigen Tagen an der Luft völlig aus und bildet eine Schutzschicht. Doch es ist auch Vorsicht geboten bei Leinöl: Pinsel und Lappen vom Holzölen können sich selbst entzünden! Daher den benutzten Lappen im Freien auf nicht brennbarer Unterlage trocknen lassen oder in ein verschlossenes Schraubglas, etwa ein Gurkenglas, geben. Pinsel im Öl belassen oder gründlich reinigen. Zudem die Verarbeitungshinweise auf der Verpackung beachten.

Für die sanfte Pflege von Holzmöbeln kannst du auch Holzseife verwenden. Da Seife etwas fetthaltig ist, kannst du eine  Holzoberfläche mithilfe einer Holzseife nachfetten. Wie beim Wachsen verleiht auch die Behandlung mit Holzseife den Holzoberflächen eine gewisse Schutzschicht.

Noch unschlüssig, welche Art der Holzmöbelpflege für dich die richtige ist? Dann schau dir dieses Video an, in dem Lars die drei Methoden vorstellt:

Video: Holz pflegen mit Öl, Wachs und Holzseife

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Unbehandeltes Holz pflegen mit Speiseöl

Unbehandeltes Holz, aus dem wir beispielsweise Schneidbretter und Frühstücksbrettchen fertigen, kann im Gegensatz zu geölten/gewachsten Oberflächen mit einfachem Speiseöl gepflegt werden. Hierzu eignen sich vor allem Oliven- und Leinöl. Brettchen, die du regelmäßig verwendest kannst du von Zeit zu Zeit mit einer dünnen Schicht Öl pflegen.

Hierbei ist aber zu beachten, dass mit Speiseöl behandelte Brettchen regelmäßig abgespült und nachgepflegt werden sollten. Beim Säubern von geölten Brettchen solltest du stets von beiden Seiten mit warmem Wasser abspülen, sie danach mit einem Tuch grob abtrocknen und anschließend an der Luft weitertrocknen lassen. Nur richtig getrocknete Brettchen lassen sich problemlos in Schubladen aufbewahren.

Video: So pflegst du dein unbehandeltes Holz Schneidebrett

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Vereinfacht gesagt: Regelmäßiges Ölen erfordert regelmäßiges Spülen und richtiges Trocknen. Bevor du ein Produkt mit Speiseöl pflegst, vergewissere dich bitte stets, dass es sich um unbehandeltes Holz handelt. Nur unbehandeltes Holz verträgt Pflege mit Speiseölen.

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